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Schneeschuhwandern

Schneeschuhwandern in Südtirol
Schnee, den noch niemand betreten hat, Wege, die noch keiner gegangen ist: Wer Südtirol im Winter – abseits der Skipisten und Sessellifte – pur erleben will, macht sich am besten mit Schneeschuhen auf den Weg.

Auf die Plose
Die Plose ist der Hausberg der Brixner, sein Ostgipfel, der Gabler, ist mit 2576 m die höchste Erhebung der Plosegruppe.
Ausgangspunkt ist die Brixner Skihütte (1900 m). Von dort quert ein Weg (Mark. 8, Wegweiser Schatzerhütte) den waldigen Westhang des Gablersporns. Beim Guflanegg (1975 m), nach knapp einer halben Stunde, wo beim Doppelkreuz der Peitlerkofel zum landschaftsbeherrschenden Motiv wird, verlässt man die breite Straße.
Spätestens hier schnallt man die Schneeschuhe an und steigt auf den Geländekamm zum Gabler auf. Nach ca. 15 Minuten lässt man die Baumgrenze hinter sich, weiter geht’s, immer bergauf, Richtung Gipfel. Von weitem sieht man schon die Hütte des Wintersportvereins Brixen, die unterhalb des Gipfelkreuzes liegt. Toller Rundblick vom Gipfel. Der Rückweg folgt bis zur Waldgrenze der Aufstiegsroute, geht hier ostwärts zur Schatzerhütte und auf Weg Nr. 8 zum Parkplatz zurück.
Toureninfo
Gehzeit: Aufstieg ca. 2–2½ Stunden
Abstieg über die Schatzerhütte ca. 2 Stunden
ca. 680 Höhenmeter
leichte Tour; die ersten 200 Höhenmeter Anstieg ab Guflanegg sind etwas steil
Anfahrt: Von Brixen über St. Andrä auf der Plosestraße bis Palmschoß, beim Hotel Valazza zweigt man zur Brixner Skihütte ab.

Auf dem Campill-Berg

In einem Seitental versteckt sich das Dorf Lüsen. In seinem Rücken erhebt sich ein Kranz relativ niederer Berge, einer davon heißt Campill-Berg und ist 2190 m hoch.
Ein paar Höfe, Neubauten und ein Gasthaus scharen sich im Örtlichen Flitt, ganz hinten im Lüsnertal östlich von Brixen, um ein Kirchlein. Gleich dahinter liegt Kompatsch mit dem Parkplatz (ca. 1400 m), von wo der Steig Nr. 2 am Wiesenrand steil bergauf führt. Er schneidet mehrmals die Kurven der Forststraße und man erreicht nach knapp 1 Stunde schweißtreibenden Aufstiegs die Campillwiesen (ca. 1900 m). Hier geht der Weg weniger steil am Waldrand in östliche Richtung zur Großen Kaneider Alm (nur im Sommer bewirtschaftet; in den Karten auch mit Genaider Alm bezeichnet).
Nach der Alm nimmt man nicht den markierten Sommerweg durch eine Zaunlücke (Schild Jakobstöckl), sondern wandert eben bzw. leicht abwärts auf einem Almweg hinunter zum Bachgrund. Dann an zwei Almhütten vorbei hinauf zur Astalm mit dem Jakobstöckl (2026 m). Hier öffnet sich ein wunderbarer Ausblick zu den Dolomiten! Nun auf dem flachen Kamm in nördliche Richtung hinauf zur Gipfelkuppe des Campill-Bergs, auch Hörschwanger Kreuz genannt, auf 2190 m. Grandiose Rundsicht! Von hier steigt man in westliche Richtung über die Kochalm (2044 m) ab, bis man auf den mit 2a markierten Weg trifft. Kurz vor dem Eintritt in den Wald vereint dieser sich mit der Aufstiegsspur.
Toureninfo
Gehzeit: Aufstieg ca. 2½–3 Stunden
Abstieg ca. 2 Stunden
ca. 800 Höhenmeter
mittlere Tour, weil steiler Waldaufstieg
Anfahrt: Von Brixen nach Lüsen und von dort 3 km weiter, durch den Weiler Rungg, nach Flitt-Kompatsch. Parkplatz in Kompatsch in 1400 m Höhe
 
 
 
 
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